Notebook

kurz notiert

GIMP nun endglich nativ auf dem Mac

an mir  ist die Nachtricht vollkommen vorüber gegangen, dass die offene Bildverarbeitung GIMP seit Version 2.8.0 auf dem Mac nativ also ohne diesen X11 Kram zu haben ist. Eine längst überfällige Nachicht, während ich unter Windows vorzugsweise Paint.net genutzt hatte ist der MacPort Pinta in meinen Augen unbrauchbar und führt regelmäßig zu abstürzen. Auch sonst fehlt es auf der Plattform an kostenfreien Alternativen (von GIMP abgesehen).

Umso mehr freue ich mich über die Portierung von GIMP, die native Version startet recht schnell, bietet eine übersichtliche GUI die in meinen Augen sogar recht chick aussieht.

SRC in Eigenregie die Theorie

In den vergangenen Tagen habe ich insbesondere das Buch von Gerd Heidbrink gelesen, insbesondere die relevanten Seiten des SRC. Um den Aufwand zu minimieren sehe ich von den Zusatzprüfungen UBI (Binnenfunk) und LRC (Allgemeingültig) ab, das Schiff ist ab Mitte Mai gechartert und bis dahin muss die Prüfung bestanden sein, das hat Priorität :).

Des weiteren bin ich einmal hier alle Prüfungsfragen durchgegangen, das Ergebnis war rech passabel, ich werde nun dran bleiben und mache mir um die Fragen keine größeren Sorgen, ab morgen beginne ich nun Vorkabeln zu lernen, das Nato-Alphabet (im Alltag) weiter zu festigen und fange an mich mit den vorgegebenen Seefunktexten zu befassen.

Die einzigen ernsten Sorgen bereitet mir der Praxisteil, während ich glaube, dass die Bedienung der Geräte nicht so schwer ist. Sorge ich mich Fehler bei den Funksprüchen zu machen, da mir ein objektiver Beobachter fehlt. Deshalb habe ich mich entschlossen das Angebot der Segelschule Pieper in Anspruch zu nehmen. Die Schule bietet eine Gerätekunde für Autodidakten, dabei geht es eben darum die Verwendung der Geräte einzuüben und das Funken zu üben, 55€ finde ich einen fairen Preis und werde das wohl buchen.

Uncle Bob's Sicht auf Softwarequalität und -architektur

Mehr aus Zufall bin ich über das folgende Interview mit Robert C. Martin gestolpert, es ist interessant seine Meinung zu verschiedenen Aspekten der Softwarequalität zu hören. Das Video wurde übrigens in Deutschland aufgenommen, auch wenn die Art wie das Interview geführt wurde eher schwach ist, so finde ich Uncle Bob's Art des Geschichtenerzählens um so beeindruckender.

Und eben über dieses Video bin ich auf einen Talk von eben diesem Uncle Bob Mitte 2012 gekommen, der sehr interessant ist und seine Sicht auf eine Softwarearchitektur wiedergibt. Eine Sicht wie ich sie auch kennen und schätzen gelernt habe:

In diesem Video ist eine Schwäche, dass nur er selbst gefilmt wird nicht aber seine Slides, was an manchen Stellen hilfreich wäre. Unter dem Video wurde ein Link zu den Slides gepostet, die sich über diesen Tweet abrufen lassen.

Beschränkt gültiges Funkzeugnis autodidaktisch

Nun ist es soweit, nachdem bereits 2003 die Funkzeugnisse zum digitalen Funk an Bord eingeführt wurden war es bislang für mich nie nötig ein Funkzeugnis zu haben, da die Schiffe entweder keine Charteryachten waren oder unter 12 Meter und nicht entsprechend ausgerüstet. Für dieses Jahr führt nun allerdings kein Weg am Funkzeugnis vorbei bis Mai muss der Lappen da sein :).

Das ganze soll möglichst preiswert sein, deshalb habe ich geplant auf die rund 180€ Kursgebühren zu verzichten und mir den Stoff selbst beizubringen. Alles was ich dazu habe ist das Buch von Gerd Heidbrink (http://www.heidbrink-sprechfunk.de). Während die Theorie mir keine weiteren Sorgen macht und ich auch der Meinung bin mit den englischen Funkmeldungen rasch zurecht zu kommen, frage ich mich doch ernsthaft wie ich mich auf den praktischen Teil (rumdrücken auf dem Gerät) geeignet vorbereiten soll.

In den nächsten Wochen möchte ich hier unter dem Tag autoSRC meine Erfahrungen mit dem Thema zusammenfassen.

Auf Windowsfreigabe von OS X zugreifen

Ich nutze zwischenzeitlich verhältnismäßig häufig OS X. Beim Kauf meines Mac Book Air (Late 2010), welches ich damals nur wegen der Hardware gekauft hatte, konnte ich mir das garnicht vorstellen. Wie dem auch sei :) an einigen stellen bietet das System eben doch seine Vorzüge.

Da ich allerdings häufig in Windows-geprägten Umgebungen arbeite die nicht immer FTP oder WebDAV-Server bereitstellen ist der Zugriff auf freigegebene Ordner unter Windows wichtig für mich. Auch das kann OS X.

Einfach in den Finder und dann in der Menüleiste den Eintrag "Go" -> "Connect to server" anklicken. Dort genügt es folgendes einzugeben:

smb://[IP-Adresse]/{Unterordner}

Wobei [IP-Adresse] durch die IP-Adresse oder optional durch den DNS-Namen des Servers zu ersetzen ist. Optional lässt sich ein Unterordner festlegen. Man beachte die in UNIX-Systemen typische Verwendung eines "Vorwärtsslash" (/) anstatt des Windowstypischen Backslash (\).

OS X Lion läd keine Boot Camp Treiber herunter

Problematik

Beim Versuch die Boot Camp Treiber erneut herunterzuladen, sagte der Boot Camp Assistent, ich hätte keine Internetverbindung. Ich war über die Meldung schon erstaunt insbesondere da ich in meinem Heimnetzwerk keine Firewall für ausgehenden Datenverkehr betreibe. Alle anderen Internetanwendungen funktionierten auch fehlerfrei.

 Die Lösung

Nachdem es mir eine Woche später doch etwas auf den Wecker ging und ich mal wieder Windows auf meinem Rechner in Betrieb nehmen wollte habe ich mich etwas umgeschaut in bin in einem Appleforum auf die Lösung gestoßen. Das Apple-Eigene Programm (Boot Camp Assistent) hat etwas Schwierigkeiten mit der (betriebssystemeigenen) automatischen Proxy-Erkennung. Deaktiviert man diese, funktioniert der Treiber-Download, zwar sehr schleppend, aber immerhin fehlerfrei.

Installieren von npm Paketen meldet http Code 304

Problembeschreibung

Beim Versuch über npm, den Package Manager von node.js ein Paket zu installieren, hat dies nicht funktioniert. Konkret wollte ich TypeScript installieren. Dies geht eigentlich ganz einfach mit dem Befehl npm install -g typescript. Bei mir hat das allerdings leider nicht funtioniert, konkret wurde mir folgendes auf der Konsole ausgegeben:

rzvpn5:~ johannes$ npm install -g typescript
npm http GET https://registry.npmjs.org/typescript
npm http 304 https://registry.npmjs.org/typescript
/usr/local/share/npm/bin/tsc -> /usr/local/share/npm/lib/node_modules/typescript/bin/tsc
typescript@0.8.0 /usr/local/share/npm/lib/node_modules/typescript

Nun erstmal steht da ja nichts von fehler, allerdings hatte ich gewundert das TypeScript offensichtlich nicht installiert war. Der Hinweis darauf steckt in Zeile 3, der HTTP-Status 304 Die Meldung tritt typischerweise auf wenn die die Ressource seid dem letzten Zugriff nicht geändert hat (vgl. http://www.w3.org/Protocols/HTTP/HTRESP.html ganz unten auf der Seite).

Dann wurde mir es klar, ich hatte zunächst TypeScript installiert, dann habe ich node.js mit allem drum und dran nochmal runter geschmissen und neu installiert. Das hat sich der Server von npm gemerkt und richtigerweise immer mit dem http Status 304 geantwortet.

Die Lösung

Die Lösung ist denkbar einfach. Man muss den Cache von npm leeren, wie ich hier erfahren habe, geht das mit $ npm cache clean, die gesamte Historie hier:

rzvpn5:~ johannes$ npm cache clean
rzvpn5:~ johannes$ npm install -g typescript
npm http GET https://registry.npmjs.org/typescript
npm http 200 https://registry.npmjs.org/typescript
npm http GET https://registry.npmjs.org/typescript/-/typescript-0.8.0.tgz
npm http 200 https://registry.npmjs.org/typescript/-/typescript-0.8.0.tgz
/usr/local/share/npm/bin/tsc -> /usr/local/share/npm/lib/node_modules/typescript/bin/tsc
typescript@0.8.0 /usr/local/share/npm/lib/node_modules/typescript

Und dann hat es auch prompt funktioniert. Nun kann man den TypeScript Compiler (tsc) aufrufen. Da der TypeScript Compiler ein node.js Programm ist, lässt sich der Compiler nun folgendermaßen starten:

tsc {filename}

Wobei {filename} durch den Namen einer TypeScript-Datei ersetzt wird. Der Compiler wird im selben Ordner dann eine Datei mit der Endung .js erzeugen welche den in JavaScript übersetzten Code enthält.